Wirkung von Yoga auf den Geist

Die Wirkung des Yogas auf den Geist und die Stimmung

Balance und Ausgeglichenheit

Die geistige Gesundheit und das Wohlempfinden steigern die Lebensqualität enorm, wobei Yoga eine der besten Praktiken ist, um ausgleichend und anregend zu wirken. Körper und Geist werden entsprechend nicht nur entspannt, sondern gleichzeitig aktiviert und in ihrem Zusammenspiel aufeinander abgestimmt. Das wiederum führt zu Gelassenheit und Zufriedenheit im Leben.

Stressabbau und Entspannung

Unser mentales System wird permanent durch Erlebnisse, Gedanken und Gefühle beeinflusst. Dadurch wird einerseits der Geist angeregt, andererseits entstehen auch Stress und Belastung, besonders wenn die Gedanken unkontrolliert aufblitzen oder jede auch noch so unbedeutende Situation ständig hinterfragt wird. Das Anhaften an unsere Gefühle und Gedanken soll durch Yoga überwunden werden. Die Gedanken sollen bei der Meditation durch den Kopf wie Wolken strömen, ohne dass sie einzeln herausgegriffen werden. Dadurch ist Entspannung möglich und die Erfahrung, ganz im Hier und Jetzt zu sein, die die einzig wirkliche ist. Der Yogi wird zum Beobachter seines eigenen Selbst, ohne durch dieses irritiert zu werden. Stress wird dabei abgebaut und Wohlempfinden stellt sich ein.

Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

Die bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst und die bei der Meditation erforderliche Konzentration auf einen Punkt oder Gegenstand ermöglicht eine nachhaltige Steigerung der Leistungsfähigkeit, des Erinnerungsvermögens und der gesamten Konzentrationsfähigkeit. Gerade die Atemübungen lenken den Geist auf die tiefe Quelle des Selbst, während die innere Auseinandersetzung, die Teil des Yogas ist, die Aufmerksamkeit für andere Sichtweisen und Geschehnisse öffnet. Emotionen können stabilisiert, Stress abgebaut und die Gelassenheit gefördert werden. Die Wahrnehmung wird klarer und intensiver.

Bessere Selbstwahrnehmung

Wer sich mit der Materie des Yogas tiefer beschäftigt, wird nach und nach sein Leben ändern, darin das erkennen, was wichtig und wesentlich ist, und auch sich selbst anders wahrnehmen. Die Ichbezogenheit verliert sich, damit auch der Egoismus, die Gier, das ehrgeizige Streben nach Erfolg und Geld und der Selbsthass. Das Selbstbewusstsein steigt, die Bewegungen und das Denken sind ausgeglichener und der Yogaschüler gewinnt ein freundliches Selbstbild, das er beobachtet, ohne es zu beurteilen. Die innere Zufriedenheit stellt sich damit automatisch ein.

Gesunder Schlaf und Ausgeglichenheit

Yoga fördert natürlich durch die positiven Auswirkungen die innere Ausgeglichenheit und hilft dann auch hervorragend bei Schlafstörungen und Unruhe. Wenn Geist und Körper entspannt sind oder durch Yoga jederzeit in einen meditativen Zustand der Ruhe versetzt werden können, wirkt sich das auch auf die unbewussten Zustände aus und ebenso auf den Schlaf. Dieser erfolgt gesund und entspannt in der Tiefschlafphase. Eine Belohnung sind häufig auch angenehme Träume.

Harmonie und Wohlempfinden

Das Ziel des Yogas ist es, zu sich selbst zu finden und sein wahres Selbst zu entdecken. Dieses steht im Einklang mit allem und ist gleichzeitig mit allem verbunden. Der Weg dorthin ist über die acht Stufen des Yogas möglich, wobei der Yogaschüler sein Verhalten zu den Menschen, zu sich selbst und seiner Umwelt verändert, negative Emotionen und Verhaltensmuster ablegt, lernt, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, ohne das Ego zu wichtig zu nehmen, und dem Leben gelassener zu begegnen.

Das tägliche Umsetzen des Yogas durch die Asanas, Atemtechniken und Meditation erlaubt die Erschaffung einer Erholungsoase inmitten der Lärmwüste der Welt. Das aktiviert Geist und Körper in positiver Form und löst den Ausstoß von Glückshormonen aus. Der innere Rückzug und das Abschalten der Gedanken erzeugen Ruhe und Zufriedenheit. Das Gleichgewicht der Körperstellung überträgt sich auch auf die innere Balance. Körper und Geist sind im Einklang. Störende Faktoren können leicht ausgegrenzt werden.

Bewusst zieht sich der Yogaschüler immer in sich selbst zurück und geht gestärkt aus sich selbst wieder hervor. Nicht selten liegt dann ein Lächeln um den Mund, da die Wirkung über die Yogastunde hinaus weiter anhält. Das wiederum ermöglicht auch, anderen helfen zu können und den Menschen mit Achtsamkeit und Liebe zu begegnen.

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